Ordination von Pfarrerin Lisa Fels

Am Sonntag „Reminiscere“ („Gedenke“ nach Psalm 25,6: Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte) durfte Vikarin Lisa Fels (Göggingen-Leinzell) zusammen mit ihrem Mann Janis und den beiden anderen Vikaren Almut Klose (Lorch) und Kevin Stier-Simon (Waldstetten) ihre Ordination zur Pfarrerin feiern. Der Berufungsgottesdienst zur Pfarrer/in der Ev. Landeskirche in Württemberg wurde von Dekanin Ursula Richter und Schuldekan Dr. Harry Jungbauer in der Augustinuskirche Schwäb. Gmünd geleitet.

In der evangelischen Kirche bedeutet Ordination berufen, gesegnet und gesandt zum Dienst der öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung. Dekanin Richter deutete dieses öffentliche kirchliche Amt eines Pfarrer/in als ein „Amt der Hoffnung“ in dieser oft hoffnungsarmen Zeit. Das Ordinationsgelübde beantworteten alle Vikarinnen und Vikare dann einzeln nacheinander mit: „Ja, und Gott helfe mir.“ Danach wurde alle einzeln zu ihrem Pfarrdienst eingesegnet.

Lisa Fels ist somit ab sofort offizielle „Pfarrerin in der Ev. Landeskirche Württemberg.“ Ihre Ordinationszeugin Elke Siewert (frühere Teentreffleiterin) wünschte ihr für ihre neue gemeinsame Pfarrstelle Berghülen viel Weisheit und Gottes Segen. Pfarrer Uwe Bauer, ihre Ausbildungspfarrer, schenkte ihr als stetige Erinnerung an ihr neues Hirtenamt einen Hirtenstab (Schwäbisch: Schafschippe). „Eine Pfarrerin ist zwar für ein Gemeindegebiet zuständig, aber wichtiger sind die ihr anvertrauten Menschen, die sie immer wieder zu Jesus Christus als dem guten Hirten führen und mit ihnen in spürbarer Nähe ihres Herrn leben soll.“

Kleine Wollschäfchen, untereinander verbunden dem roten Faden der Liebe, gemeinsam aber angebunden an einen festen Hirtenstab, soll Pfarrerin Lisa Fels an diese lebenslange Ordination erinnern und sie zu ihrem „Amt der Hoffnung“ erinnern und stärken.