Geländespiele

 

Der verschwundene Geschenkesack des Nikolauses

Geländespiel der junior-Schülermentorengruppe

Seit den Pfingstferien trafen sich 6 Jugendliche aus den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Spraitbach, Ruppertshofen und Täferrot zusammen mit Ramona Jänsch und Pfarrer Stephan Schiek zur Ausbildung als Junior-Schülermentoren im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit. Neben 30 Theoriestunden zu pädagogischen, organisatorischen und rechtlichen Themen gehört zur Ausbildung die selbständige Planung, Durchführung und Reflexion eines Praxisprojektes.

Die Jugendlichen hatten sich wie in den vergangenen Jahren wieder für die Organisation eines Geländespiels entschieden. Am Samstag, 07.12.19 war es dann soweit. Passend zum Nikolaustag hatten sich die Vorbereitungsgruppe eine Geschichte ausgedacht: Nach der Begrüßung der 35 Kinder auf dem Höniger Spielplatz trat Bischof Nikolaus auf. Er war völlig verzweifelt und untröstlich, da er die Kinder eigentlich bescheren wollte, jedoch seinen Geschenkesack nicht mehr fand. Schnell kam heraus, dass Knecht Ruprecht ihm diesen gestohlen hatte. So mussten sich die Kinder in Kleingruppen im nahegelegenen Wald auf die Suche machen. Dort trafen sie auf Helfer des Nikolauses, die ihnen, nach Bestehen einer Aufgabe, einzelne Buchstaben aushändigten, die zusammengelegt einen Lösungssatz und damit den Ort des Versteckes des Geschenkesackes ergaben. So musste ein Hindernisparcours bewältig, die Kornsäcke der Händler abtransportiert oder Fragen zu den Geschichten des Nikolauses beantwortet werden. Knecht Ruprecht machte es den Gruppen zusätzlich schwer, da er versuchte, die Buchstaben, die sich die Gruppen erarbeitet hatten, wieder abzuluchsen. Dennoch kamen rechtzeitig genügend Buchstaben zusammen, um das Versteck des Geschenkesackes ausfindig zu machen.

Nach zwei erlebnisreichen Stunden konnten alle Kinder, gestärkt mit Leberkäswecken und Punsch und beschenkt mit einem Schokonikolaus wieder von ihren Eltern abgeholt werden.

 
 

Das Herz der Nacht

Wie konnte das passieren? Das „Herz der Nacht“ ein unbezahlbar wertvolles Schmuckstück mit den wertvollsten Rubinen der Welt ist verschwunden. Das Museum für antike Kunst möchte sein bedeutendstes Ausstellungsstück wiederhaben und beauftragt mit der Suche clevere Nachwuchsdetektive und Ermittler, die auch die Diebesbande dingfest machen sollen.

Mit dieser Idee lud die junior-Schülermentorengruppe der evangelischen Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen Kinder im Alter von 8-11 Jahren zum Nachtgeländespiel „Das Herz der Nacht“ ein.

Das Nachtgeländespiel fand in der Umgebung von Hönig statt, wo „Das Herz der Nacht“ gestohlen wurde. 66 Kinder machten sich in zwölf Gruppen auf die Suche nach den Tätern und dem gestohlenen Herz. Um diese zu finden, mussten sie verschiedene Station im Wald aufsuchen, die durch ein Windlicht gekennzeichnet waren. Dort bekamen die Gruppen verschiedene Aufgaben gestellt: z.B. sollten sie eine Geheimschrift entziffern, den richtigen Schuhabdruck herausfinden oder einen Hindernisparcours bewältigen. Nach erfolgreicher Lösung erhielten die Kinder Hinweise auf Täter und Herz.

Am Ende der Stationen fand eine Gegenüberstellung zwischen den Gruppen und dem Täter statt, bei der an Hand der Hinweise der richtigen Täter entlarvt wurde.

Nachdem der Täter geschnappt und „Das Herz der Nacht“ wieder in Sicherheit war, konnten sich die Kinder am Buffett, welches von den Mitarbeitenden vorbereitet wurde, stärken und sich mit Punsch aufwärmen. Es war ein gelungenes Nachtgeländespiel, das allen Beteiligten viel Spaß machte.