Die Geschichte der Mobilen Kirche

 

Die Idee der Mobilen Kirche

Die „Mobile Kirche“ ist eine kleine Kapelle, die auf einem Anhänger mit der Größe von 5 x 2,50 m an ihren Einsatzort gefahren werden kann.

Gestaltet ist sie nach der Nikolauskapelle in Ruppertshofen.

Im Innenraum der Kapelle befinden sich ein Tisch für Gespräche und der Aufbewahrungsort für Altar, Kreuz, Verstärkeranlage und Sitzbänke. Diese Sitzbänke für ca. 150 Personen können vor der „Mobilen Kirche“ für den Einsatz eines Gottesdienstes im Grünen aufgestellt werden.

Eine Bronzeglocke lädt zum Gottesdienst ein. Ebenso sind ein Solarmodul für eine unabhängige Stromversorgung und der Einbau eines WCs geplant.

Die „Mobile Kirche“ wurde ausschließlich aus Geld- und Sachspenden finanziert. Die beteiligten Handwerksbetriebe verzichten auf ihre Arbeitskosten.

Mit der „Mobilen Kirche“ wollen die evangelischen Kirchengemeinden Eschach, Göggingen-Leinzell, Ruppertshofen, Spraitbach und Täferrot, die im Distrikt Schwäbischer Wald des Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd zusammenarbeiten, über die Gemeindegrenzen hinaus in die Öffentlichkeit wirken und so Menschen, die selten in Kontakt zur Kirche stehen, erreichen.

Ebenso soll die „Mobile Kirche“ die Durchführung von Gottesdiensten im Grünen erheblich erleichtern oder auch im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald zum Einsatz kommen.

Erste Einsätze im Jahr 2014, z.B. auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd zeigten schon die Anziehungskraft der Mobilen Kirche.

Geplant sind weitere - auch große Einsätze zum Beispiel beim Kirchentag in Stuttgart im Sommer 2015.

Die „Mobile Kirche“ wurde ab Januar 2014 von ehrenamtlichen Mitarbeitenden zusammen mit Jugendlichen aus dem Bereich Werkrealschule und Realschule gebaut, damit sie zu Beginn der Landesgartenschau einsatzfähig war.

Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen:
BM Kühnl mit Pfarrer/In Bauer, Kaupp, Schiek und Bauleiter Michael Russ

Für Ihre Beteiligung danken jetzt schon die evangelischen Kirchengemeinden des Distrikts Schwäbischer Wald

Eschach (Pfarrerin Elfi Bauer): 07175 210
Göggingen-Leinzell (Pfarrer Uwe Bauer): 07175 1423
Ruppertshofen (Pfarrer Stephan Schiek): 07176 6515
Spraitbach (Pfarrer Reiner Kaupp): 07176 6555
Täferrot: (Evang. Pfarramt): 07175 650

Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen: BM Kühnl mit Pfarrer/In Bauer, Kaupp, Schiek und Bauleiter Michael Russ

Das schreibt die Presse

 

Glockenguss in Hönig am 28. Mai 2014

 

Glockenfest in Hönig

Der Guss der Glocke für die „Mobile Kirche“ lockte viele Interessierte auf das Gelände der Firma Russ-Holztechnik nach Hönig. Fast 300 Personen waren der Einladung der evangelischen Kirchengemeinden des Distrikts „Schwäbischer Wald“ gefolgt.

Während Glockengießer Peter Glasbrenner aus Schwäbisch Hall-Tüngental (Link zu seiner Homepage) noch das Material für die neue Glocke schmolz, ertönten schon die festlichen Klänge der Abordnung der Posaunenchöre aus Eschach und Tierhaupten.

„Einen Glockenguss erlebt man häufig nur einmal im Leben,“

zeigte sich Pfarrer Stephan Schiek in seiner Begrüßung erfreut über das große Interesse und eröffnete so die kleine Feierstunde zum Glockenguss.

Pfarrer Reiner Kaupp verlas Psalm 150 und erweiterte die Interpretation:

„Lobet den Herrn – heute auch mit Glocken“.

Ihre kurze Ansprache zur Glockeninschrift begann Pfarrerin Elfi Bauer mit dem berühmten Zitat aus „Schillers Glocke“:

„Fest gemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt“.

Da die „Mobile Kirche“ vor allem zu Gottesdiensten in Grünen einlädt, steht ihr Einsatz ganz unter dem Motto des berühmten Paul Gerhardt Liedes „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Deshalb trägt die Glocke auch eine Inschrift aus diesem Lied:

„Mach in mir deinem Geiste Raum“


ist neben einer Taube als Symbol für den Heiligen Geist auf der Glocke zu lesen.

 
 

Das Gießen der Glocke

Dann wurde es ganz still in der Runde: nach der Bitte um Gottes Segen von Pfarrer Uwe Bauer holten die Glockengießer das glühende Erz aus dem Brennofen und gossen es in die Glockenform.

Peter Glasbrenner zeigte sich sehr zufrieden über den Verlauf des Gusses und wird die Glocke nebst Glockenjoch voraussichtlich bis zum ersten Einsatz beim ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag in Täferrot liefern.

Abschließend bedankte sich Pfarrer Stephan Schiek bei allen, die durch Ihre Materialspenden und ehrenamtliche Mitarbeit bisher am Bau der Mobilen Kirche mitgewirkt hatten. Ein besonderer dank galt Michael Russ, der den Bau koordiniert und hauptsächlich durchführt.

Im Anschluss machten fast alle Besucher von der Bewirtung mit Getränken und Grillwürsten Gebrauch, die Mitarbeitende aus Spraitbach ausgaben. Der Erlös der Spenden kommt der Mobilen Kirche zu Gute.

 
 

Raiffeisenbank spendet großzügig für die Glocke

Die Anschaffungskosten der Glocke wurde von der Raiffeisenbank Mutlangen eG voll finanziert. Vorstandsmitglied Dieter Breuer und Prokurist Eberhard Kunz waren deshalb anwesend und überreichten den Spendenscheck über 1000 Euro und wünschten den Einsätzen der „Mobilen Kirche“ gutes Gelingen.