Besondere Gottesdienste in den Evangelischen Kirchengemeinden

 

„… dass ihre Seele sein soll wie ein wasserreicher Garten“ – Erntebittgottesdienst

Das Thema und das Wetter des diesjährigen Erntebittgottesdienst passten exakt zusammen: Gott verheißt den ausgetrockneten Seelen der Menschen, dass sie wieder wie ein wasserreicher Garten sein sollten. Wasserreich war auch der Regen, der vom Himmel fiel.

Nachdem am Sonntagmorgen kurzzeitig eine Regenpause eintrat, entschieden die Verantwortlichen, den Gottesdienst nicht abzusagen und begannen mit dem Aufbau. Es fanden sich 20 Besucherinnen und Besucher ein, die unter ihren Schirmen dem teils starken Regen trotzten und bis zum Ende des Gottesdienstes aushielten. Dennoch stärkte die Gemeinschaft und das gemeinsame Singen, das durch Sängerinnen und Sänger vom Chor Cantemus unterstützt wurde. „So wie das Wasser unseren Äckern, Gärten, Wäldern und Weinbergen eine neue Lebendigkeit spendet, so möchte auch Gott uns Menschen, besonders unseren durstigen Seelen, mit neuem Mut und neuer Hoffnung erfüllen,“ fasste Pfarrer Stephan Schiek zusammen.

Im gemeinsamen Fürbittengebet bat die Gemeinde Gott um eine gute Ernte, um Genügsamkeit und um die richtigen Entscheidungen für einen fairen Umgang mit Nahrungsmitteln, Tieren und Arbeitskräften – nicht nur in der Landwirtschaft.

Herzlichen Dank allen Beteiligten, die sich nicht vom wasserreichen Wetter abhielten ließen, den Gottesdienst zu ermöglichen.

 
 

Gottes Große Hand –
Familiengottesdienst zum Erntedankfest am 04. Oktober 2020

Der Familiengottesdienst zum Erntedankfest lockte viele Besucher aus Ruppertshofen, Spraitbach und Umgebung auf den Lindenhof.

Zahlreiche helfende Hände waren in der Vorbereitung tätig – die Mesnerinnen der Kirchengemeinden schmückten den Erntedankaltar, die Kinder des Kindergarten Pfiffikus hatten Bilder gestaltet und Lieder eingeübt, der Musikverein Ruppertshofen beteiligte sich bei der musikalischen Gestaltung und bot einen Kuchenverkauf zum Mitnehmen an und Mitarbeitende der beiden Kirchengemeinden sorgten für die Organisation und den Aufbau der Gottesdienstplatzes rund um die Mobile Kirche.

Pfarrer Stephan Schiek freute sich darüber, dass nicht einmal alle bereitgestellten Plätze für die Zahl der Besucher ausreichten. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Geschichte „Birk entdeckt die Hand des Himmels“, die das Lied „Wir pflügen und wir streuen“ auf kindgemäße Art und Weise erklärte: Der Hund Birk wundert sich über die seltsame Formulierung „Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand“, obwohl er doch keine Hand im Himmel entdecken konnte. „Mit dieser Umschreibung ist Gott gemeint,“ so Pfarrer Stephan Schiek: „Gottes Hand können wir auf eine besondere Weise sehen: In allem, was uns geschenkt ist, ist auch Gott. Gott hilft mit, dass alles wächst.“

Diese Dankbarkeit ist Grund und Anlass zu großer Freude, die viele der Besucher erfüllte – auch über den festlichen Gottesdienst und die große Gemeinschaft untereinander.

 
 

„Ein Garten voller Leben“

Am letzten Feriensonntag lud unsere Gesamtkirchengemeinde Schwäbischer Wald zum Gottesdienst im Grünen mit der Mobilen Kirche am Rehnenmühlenstausee ein. Viele Menschen waren der Einladung von Pfarrehepaar Elfi und Uwe Bauer und Pfarrer Stephan Schiek gefolgt.

„Ein Garten voller Leben“ war das Motto des Vormittags: Mit Lobliedern auf Gottes Schöpfung – von der Gemeinde mitgesungen mit Mund-Nasen-Bedeckung -, einer kurzen Theaterszene, in der zwei Kinder einen geheimen Gärtner beim Einsäen brachliegender Flächen in der Stadt beobachteten bis hin zur ermutigenden Predigt von Pfarrer Uwe Bauer war es ein sehr gelungener Gottesdienst: Der ideale Rahmen für die Taufe der kleinen Salome aus Eschach, die Pfarrerin Elfi Bauer hielt. Musikalisch gestaltet wurden die Lieder vom Posaunenchor aus Tierhaupten.

 
 

„Es begann in Eden“ – Frühstücksgottesdienst

Am vergangenen Sonntag feierten wir einen Gottesdienst in besonderer Umgebung: Frau Cornelia Kissling hatte in ihren Garten eingeladen und das schöne Ambiente lud dazu ein, diesen Gottesdienst mit einem Frühstück zu verbinden.

Pünktlich zum Aufbau hatte es aufgehört zu regnen und so konnten fleißige Helfer die Tische am Gartenteich aufbauen. Nach einer musikalischen Begrüßung durch Jutta Nagel und Sebastian Krieg, die mit ihren frischen Liedern noch mehr Urlaubsstimmung aufkommen ließen, konnte jeder der Gäste sein selbst mitgebrachtes Frühstück genießen.

Im anschließenden Gottesdienst ging Pfarrer Stephan Schiek auf die Bedeutung des Gartens für unser Leben ein: Der Garten ein Lebensraum voll Frieden, Fülle, Lust und Freude am Schönen, in dem man sich entfalten kann, kann auch zum Symbol für unsere Lebenseinstellung werden. Trotz der Zwiespältigkeit unseres Lebens, sich immer wieder an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen.

 
 

„Wenn Jesus Urlaub machen würde ...“ –
Gottesdienst im Grünen in Hönig

Anstelle des ausgefallenen Dorffestes lud unsere Kirchengemeinde zusammen mit der Dorfgemeinschaft Hönig zu einem Gottesdienst im Grünen auf dem Höniger Spielplatz ein.

Der Einladung sind knapp 100 Gäste gefolgt, so dass die Plätze im Schatten bald knapp wurden. Musikalisch begrüßen Rebekka Bauer (Gesang) und Matthias Haase (Gesang und Gitarre) die Besucher.

Unter dem Thema „Wenn Jesus Urlaub machen würde ...“ kam drei Gäste in der Predigt zu Wort: Der Bär Balu aus dem Dschungelbuch riet allen in Sachen Urlaub „Probier’s mal mit Gemütlichkeit ... und wir alle Sorgen des Alltags über Bord.“ Der mittelalterliche Mönch Bernhard von Clarivaux machte darauf aufmerksam, dass es von Zeit zu Zeit auch wichtig ist, sich um sich selbst zu kümmern, um nicht hartherzig und unzufrieden zu werden. Und Jesus empfahl damals seinen Jüngern nach einer anstrengenden Missionsreise, neue Kraft aus der Ruhe zu gewinnen, um Zeit für die Gemeinschaft untereinander und Zeit für Gott zu finden.

Diese Gemeinschaft erfuhren die Teilnehmenden im Gottesdienst am eigenen Leib, so dass viele gestärkt und ermutigt wieder in ihren Alltag gehen konnten.

 
 

Mit Gott neue Wege gehen - Ökumenischer Gottesdienst

Am vergangenen Sonntag luden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen zu einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz ein. Pfarrer Stephan Schiek und Richard Bojdol – Gemeindeassistent im berufspraktischen Jahr – führten gemeinsam durch den Gottesdienst zum Thema „Mit Gott neue Wege gehen“.

Grundlage für das Thema war die Geschichte vom Fischzug des Petrus und dessen Ruf in die Nachfolge Jesu. In seiner Predigt betonte Pfarrer Stephan Schiek: „Die Art und Weise wie Simon Petrus Jesus begegnet, der ihn mitten im Misserfolg anredet, kann auch ein Modell für uns sein: er hört genau hin, vertraut auf die Worte Jesu gegen allen Anschein und handelt nach ihnen – wider besseres Wissen. Jesus schickt ihn auf neue Wege unter dem Zuspruch: Früchte dich nicht!“, auf den auch wir uns verlassen dürfen.“

Der Chor Cantemus unter der Leitung von Marvin Martincic konnte nach der langen Pause wieder öffentlich auftreten und sang an Stelle der Gemeinde die gemeinsamen Lieder. V. . der junge Chorleiter beeindruckte durch seine virtuose Begleitung des Gesangs.

In Zukunft wollen die Kirchengemeinden vermehrt zu gemeinsamen Gottesdiensten einladen, um das ökumenische Miteinander die beiden Orten zu stärken. Deshalb würden wir uns über einen Besuch bei den gemeinsamen Gottesdiensten aus beiden Ortschaften sehr freuen.

 
 

Gottesdienst im Grünen mit vielen Besonderheiten

Am vergangenen Sonntag feierten die beiden Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen einen gemeinsamen Gottesdienst mit vielen Besonderheiten:

Die Klänge einer Bläsergruppe des Musikvereins Ruppertshofen begrüßten die über 60 Besucher auf dem Schulhof der Zenneckschule – trotz unsicherer Wetterlage im Freien. Leider musste die Gemeinde weiterhin auf das gemeinsame Singen verzichten und so gestalteten Jutta Nagel und Sebastian Krieg den Gemeindegesang. Zu hören war der Choral „Die güldne Sonne, voll Freud und Wonne“ und zwei Lieder aus dem neunen Liederbuch „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder“.

Im Gottesdienst wurde nach über 28 Jahren der Ruppertshofener Kirchenpfleger Heinrich Mangold in den Ruhestand verabschiedet. Der Vorsitzende der Kirchengemeinde Ruppertshofen, Matthias Bauer, bedankte sich für die langjährige unkomplizierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichte Heinrich Mangold einen Geschenkkorb als Dankeschön. Dieser gab den Dank zu zurück und betonte das kollegiale Miteinander, das er in seinen langen Jahren mit den Kirchengemeinderatsgremien und den Pfarrern hatte. Er wünschte, dass seiner Nachfolgerin das gleiche Vertrauen entgegengebracht werde. Karin Saur wurde als Kirchenpflegerin von Matthias Bauer in ihrem neuen Amt begrüßt. Er freute sich, das mit ihr keine Unbekannte die neuen Aufgaben übernimmt: Karin Saur ist seit 2006 als Mesnerin bei der Kirchengemeinde beschäftigt und war in den letzten sechs Jahren als Kirchengemeinderätin aktiv. Pfarrer Stephan Schiek führte sie in ihr Amt ein und sprach ihrein Segenswort zu.

Am Ende des Gottes wurden die Gewinner der Preisrätsel der Michaelskirche in
Spraitbach und der Stephanuskirche in Tonolzbronn gezogen:

Gewonnen haben beim Preisrätsel der Michaelskirche:Gewinner des Preisrätsels der Stephanuskirche sind:
1. Preis: Erika Englert aus Spraitbach1. Preis: Anja Staiger aus Ruppertshofen
2. Preis: Reinhold Maihöfer aus Mutlangen2. Preis: Uwe Neubauer aus Ruppertshofen
3. Preis: Sabine Falke aus Ruppertshofen3. Preis: Barbara Schiek aus Urbach
4. Preis: Adolf Jourdan aus Zimmerbach4. Preis: Dominik Haida aus Alfdorf
5. Preis: Marc Falke aus Ruppertshofen5. Preis: Nele Staiger aus Ruppertshofen
 
 

Gottesdienste im Grünen mit der Mobilen Kirche

An Christi Himmelfahrt und am vergangenen Sonntag konnten wir bei sonnigem Wetter zusammen mit jeweils 70 Besuchern zwei Gottesdienste im Grünen mit der Mobilen Kirche feiern.

Am Himmelfahrtstag lud die Gesamtkirchengemeinde Schwäbischer Wald auf den Schulhof der Zenneckschule ein. Musikalisch wurde der Gottesdienste von Jutta Nagel, Gesang, und Sebastian Krieg am E-Piano gestaltet. Pfarrer Stephan Schiek und Jesse erinnerten in einem humorvollen Anspiel an den kirchlichen Feiertag. Zusammen mit Pfarrerehepaar Bauer legte Pfarrer Stephan Schiek das Lied „Wir feiern deine Himmelfahrt“ aus.

Am vergangenen Sonntag feierten die beiden Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen den diesjährigen Erntebittgottesdienst vor den Toren Spraitbachs. Zusammen mit Bezirksbauernpfarrer Uwe Bauer hatte Pfarrer Stephan Schiek den Gottesdienst zum Thema „..soviel ihr zum Essen braucht“ vorbereitet und Gedanken zum Umgang mit unseren Lebensmitteln und die Bitte um eine gute Ernte in den Vordergrund gestellt. Marion Käser am Akkordeon und Pfarrer Uwe Bauer, Gitarre und Gesang, trugen bekannte Choräle vor.

Auch wenn aufgrund der im Moment geltenden Infektionsschutzmaßnahmen der Vorbereitungsaufwand etwas größer und der persönliche Kontakt eingeschränkt ist, sind wir sehr froh und dankbar wieder persönlich miteinander Gottesdienste feiern zu dürfen. Herzlichen Dank an alle Ordner, an das Team von der Mobilen Kirche und an alle Musikerinnen und Musiker für die gelungene Gestaltung der Gottesdienste.

 
 

Oh what a wunderful Sunday

Brunchgottesdienst des Kreuz-und-Quer-Teams in Spraitbach

Zu einem Gottesdienst für Leib und Seele lud das Kreuz-und-Quer-Team der evangelischen Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen ins evangelische Gemeindehaus ein. Das zehnköpfige Team hatte sich große Mühe bei den Vorbereitungen gemacht, um den Besucherinnen und Besuchern einen schönen Sonntagvormittag zu gestalten. Der Saal im evangelischen Gemeindehaus war liebevoll dekoriert. Die fast 60 Gäste erwartete ein Buffet mit kalten und warmen Speisen zum Brunchen, das keine Wünsche offenließ und so wurde gleich zu Beginn fröhlich miteinander angestoßen.

Pfarrer Stephan Schiek begrüßte Elke Knötzele von der Kulturscheune Zumhof, die mit ihrem Akkordeon die Veranstaltung musikalisch gestaltete. Als Eingangsstück war das israelische Volkslied Hineima tov uma najim  zu hören, das sie zusammen mit Ihrem Schüler Jesse vortrug.

Der erste Teil des späten Vormittags war für das leibliche Wohl reserviert. „Gigantisch. Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?,“ waren begeisterte Kommentare zu hören. Im zweiten Teil feierten die Besucher miteinander einen musikalischen Gottesdienst. Elke Knötzele hatte zahlreiche bekannte Hits – von Schlager über Pop- und Gospelmusik – ausgesucht, in die die Gäste fröhlich miteinstimmten.

„Was macht den Sonntag zum Sonntag?“ war das Thema, mit dem sich Pfarrer Stephan Schiek in einem humoristisch auf schwäbisch vorgetragenem Theaterstück befasste. Ausgehend von fünf Tipps für einen gelungenen Sonntag machte er sich Gedanken, inwiefern der gesetzlich geschützte Sonntag der „Arbeitsruhe“ und der „seelischen Erhebung“ diene. Für die Christen gehöre dazu eine gottesdienstliche Feier, in der sie sich an den Ruhetag Gottes, der schon in den zehn Geboten erwähnt wird und an die Auferstehung Jesu am Ostersonntag erinnern. Dazu gehöre sich all dessen zu vergewissern, was die christliche Hoffnung ausmache. Wenn auch viele mit dem althergebrachten Rahmen heutzutage wenig mit seelischer Erhebung in Verbindung bringen können, sei es dennoch wichtig, sich miteinander Gedanken zu machen, wie der Sonntag als christlicher Feiertag weiterhin gefeiert werden könnte.

Mit großem Applaus bedankten sich die Gäste bei allen Mitwirkenden, denn sie hatten – wie es der Titel versprach – einen wundervollen Sonntag erlebt.