Impuls-Gottesdienste

 

„Geh aus mein Herz und suche Freud“

IMPULS-Gottesdienst im Sommer

Sonntag, 4. Juli 2021,10:30 Uhr, Pfarrgarten, Erlenstraße 5, Ruppertshofen

Bei Regen findet der Gottesdienst in der Erlenhalle (Erlenstraße 9) in Ruppertshofen statt.
Vorbereitet werden die Gottesdienste von einem Team der evangelischen Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen.
Es gelten die aktuellen Infektionsschutzbedingungen des Landes Baden-Württemberg.

 

 
 

Jesus zieht in Jerusalem ein

IMPULS-Gottesdienst zum Palmsonntag

Das Impulsgottesdienstteam der beiden evangelischen Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen hatte sich für den Palmsonntag wieder einen besonderen Gottesdienst ausgedacht: Auf einem kleinen Rundweg zwischen Hönig und Heiligenbruck konnten die teilnehmenden Kinder und Erwachsenen die Geschichte des Einzugs Jesu in Jerusalem in verschiedenen Spielszenen live miterleben: Mit seiner Ankündigung, dass er bald streben müsse, löste Jesus bei seinen Anhängern Angst und Entsetzen aus. Dennoch kamen seine Freunde seiner Bitte nach, für Jesus einen Esel als Reittier zum Einzug nach Jerusalem zu besorgen. Unter machen Zuschauern war die Überraschung groß, als die Jünger auf zwei echte Esel trafen. Diese waren extra vom Eseltreckingteam der Zachersmühle ausgeliehen worden und absolvierten ihre Rolle mit großer Gelassenheit. Selbst als „Jesus“ unter Jubelrufen in „Jerusalem“ einzog, ließen sich die geduldigen Reittiere weder von den bunten Tüchern noch von den Palmwedeln aus der Ruhe bringen. Dieses Spektakel gefiel jedoch nicht allen. Jesu Gegner forderten ihn auf, die Menge zum Schweigen zu bringen. „Wenn diese schweigen sollen, dann werden die Steine schreien,“ konterte Jesus entrüstet.

„Das ganze Leben, an einem Sonntag zusammengefasst. Das ist der Palmsonntag: höchste Höhen und tiefste Tiefen, überschwänglicher Jubel und grausamstes Leid,“ so fasste Pfarrer Stephan Schiek die Ereignisse des Palmsonntages zusammen und ermutigte die Gottesdienstbesucher: „Bei beidem ist Jesus da. Er hat alles durchgemacht. Er ist bei uns. Im ganzen Leben.“ Mit dieser Botschaft und einem Hefeteighasen machten sich die Besucherinnen und Besucher wieder auf den Weg nach Hause. Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Carolin Enderle aufgenommen und ist als kurzes Video auf dem YoutubeKanal „Worte der Hoffnung“ des evangelischen Kirchenbezirkes Schwäbisch Gmünd zu sehen.

 
 

Impulsgottesdienst – Wertvoller als Gold

Das Impulsgottesdienstteam der beiden Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen lud am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst ein. Die Besucherinnen und Besucher trafen sich unter freiem Himmel zu einem Stationen-Gottesdienst mit einer kleinen Wanderung.

Im Mittelpunkt stand eine Legende zum Nikolaustag, die das Vorbereitungsteam in kurzen Theaterszenen darbot: Um dem Hungertod zu entgehen, hatte Bischof Nikolaus von Myra Schiffe nach Ägypten geschickt, die Korn für die vom Hungertod bedrohte Stadt bringen sollten. Als diese mit der wertvollen Fracht zurück in den heimischen Hafen kamen, wurden sie von Piraten am Einlaufen gehindert. Die Schurken wollten ein Lösegeld erpressen, doch da die Stadt Myra keine Reichtümer mehr besaß, sollten die Kinder als Sklaven verkauft werden. Dies verhinderte Bischof Nikolaus: Er gab den Piraten den wertvollen Kirchenschatz seines Bistums und rettete dadurch die Kinder.

„Wertvoller als Gold, das ist die Solidarität untereinander, Mitgefühl und konkrete Unterstützung derer, die Hilfe nötig haben. Das zeigt uns das Beispiel des Bischofs Nikolaus“, fasste Pfarrer Stephan Schiek zusammen. „Diese Liebe kommt von Gott und kann durch uns Menschen einfallsreich weitergegeben werden.“

Als Andenken an diesen besonderen Gottesdienst bekamen die Besucher einen Hefenikolaus mit auf den Weg. Die Legende kann auf dem Youtube-Kanal des evangelischen Kirchenbezirks „Worte der Hoffnung“ angeschaut werden.

Wir laden ein zu den Gottesdiensten an den Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel.

 
 

„So ist Versöhnung …“ – Impulsgottesdienst

Eine große Zahl von Besuchern aus Ruppertshofen und Spraitbach fand sich zum Impulsgottesdienst am vergangenen Sonntag zum Thema „So ist Versöhnung …“ ins Feuerwehrhaus ein. In einer kurzen Theaterszene führten Matthias Bauer und Pfarrer Stephan Schiek vor, wohin ein nichtiger Nachbarschaftsstreit führen kann, wenn jede der beiden Seiten keine Bereitschaft zur Versöhnung erkennen lässt.

In seiner Ansprache betonte Pfarrer Stephan Schiek, dass der Weg zur Versöhnung eine hohe Kunst sei, ähnlich dem Bau einer Brücke. Diese müsse von zwei Seiten aus gebaut werden, denn sowohl Opfer wie Täter hätten einen wichtigen Beitrag zur gelingenden Versöhnung zu leisten. Während die Täter für ihre begangene Schuld Verantwortung übernehmen und die andere Seite beharrlich um Vergebung bitten müssten, sollten die Opfer die Bereitschaft zur Vergebung zeigen und diese auch großzügig gewähren. Besonders Christinnen und Christen sollten in dieser Welt als Versöhnungsbotschafter auftreten, denn in Christus habe Gott die Welt mit sich versöhnt.

Im Anschluss an die Predigt konnten sich die Gottesdienstbesucher an verschiedenen Stationen persönlich mit dem Thema auseinandersetzen. So wurde aus Zeitschriften Schlagzeilen ausgeschnitten, die zeigten, wie ein Streit entsteht und auf einem Plakat erste Schritte zur Versöhnung notiert. In kreativer Weise konnten das „Nagelkreuz von Coventry“, ein Versöhnungszeichen zwischen den ehemals verfeindeten Ländern in Europa gestaltet werden. Auch die japanische Keramikkunst Kintsugi, bei der zerbrochene Keramik mit einem Kitt aus Kleb und „Goldpuder“ eine neue Spur hinterlässt, konnte ausprobiert und eine Versöhnungsgeschichte mit weißen Tüchern nacherlebt werden.

Die Lieder zum Thema begleitete erstmals ein Singteam mit Sängerinnen, Gitarre und Keybaord, was sehr gut aufgenommen wurde.

Im Anschluss blieben zahlreiche Gäste zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffee und Kuchen zusammen. Der nächste Impulsgottesdienst findet am Sonntag, den 02. Juni mit der Mobilen Kirche als Erntebittgottesdienst am Spraitbacher Ortseingang statt.